Dienstag, 28. Mai 2013

Roadtrip Highway One

Kurz bevor wir dann losfahren wollten auf unseren Roadtrip, erfuhren wir die BIG NEWS: Los Angeles Bushfire. Wir hatten nur dauernd Sirenen gehört, aber uns nichts gedacht, dann machte ich den Fernseher mal an. Ca. 1h nördlich von LA hatte es angefangen in den Wäldern zu brennen. In LA selbst hat man davon nichts mitbekommen, aber als wir dann die Richtung entlangfuhren (und schließlich wollten wir Richtung San Francisco), haben wir die Rauchschwaden noch gesehen. Ich glaube, selbst Tage später war das Feuer noch nicht richtig im Griff.....

Für uns ging es dann vorbei am Rauch. Wir fuhren die ganze Zeit an der Küste den Highway 1 hoch und ich kann es jedem nur raten! Geiles Panorama und die Serpentinen dort hoch und runter zu fahren ist echt cool. Nur auf den Tank immer achten, denn viele Tankstellen gibt's dort zwischendurch nicht! Zwischendurch hatte ich einmal ein wenig Panik, denn plötzlich war ich von der Hälfte Tank nur noch auf nem Achtel und ich war echt so viel gar nicht gefahren...ich denke, es lag an der hügeligen Landschaft :) Jedenfalls haben wir aber noch rechtzeitig ein Städtchen mit Tankstelle gefunden!

Erster Stop war Santa Barbara, wo wir zum ersten Mal in der California Pizza Kitchen aßen. Sooo gut die Pizza! Die anderen Pizzaläden sind nichts dagegen!!! :P Santa Barbara ist auch wieder ein sehr gemütliches Städtchen. Hat mich ein bisschen an St. Augustine in Florida erinnert mit den spanischen Häuschen und den schönen Gassen voller Botanik. Ist für einen kleinen Aufenthalt wirklich schön, aber reeelativ klein, also son Tagesausflug ist ganz gut! Unser Übernachtungsstop war Santa Maria. Gott sei Dank nicht länger, denn die Stadt ist tot :D Da gibt's nichts, keine Innenstadt, nur ein paar Fressbuden. Sah auf der Karte irgendwie größer aus!
Weiter gings dann nächsten Tag gen Norden. Cool sind die ganzen Nationalparks auf dem Weg an der Küste. Der Julia Foster National Park ist einer der schönsten: Man kann ein bisschen rumlaufen und am Ende ne Wahnsinnsaussicht aufs Meer und die Küstenlandschaft erhaschen.
Außerdem gibt's viele Viewing Points auf dem Weg. Wir hatten Glück und haben einen megagroßen Strand gefunden, auf dem sich die Seelöwen mal richtig ausgebreitet hatten. Es war gerade Häutungszeit und so hat man den Strand vor lauter Seelöwen nicht mehr gesehen :D Nett anzusehen, wie sich die Tiere da hin- und herrobben. Ich denke, diese Häutung juckt tierisch, deswegen haben sie sich wohl regelmäßig Sand mit der Flosse hochgeschaufelt auf die Haut. Vooooll lustig anzusehen!
In Monterey suchten wir dann Unterschlupf für die Nacht. Wieder ein weiteres amerikanisches Städtchen. Ganz in der Nähe ist Carmel, sieht ein wenig aus wie ein altes Fischerstädtchen und hat einen schönen Strand - aber welche Stadt an der Küste hat das nicht ;)
Unser letzter Zwischenstop sollte eigentlich San José sein, jedoch megateuer. Generell ist California ein bisschen teurer als Florida. Was Übernachtungen angeht zumindest. Stattdessen haben wir uns Santa Clara ausgesucht. Jaaa.... war ja nur eine Übernachtung *g*

Also! Generell schonmal zu allen Städtchen an der Westküste: Alle haben einen ganz eigenen Charme und sind wirklich schön. Ich kann genau diese Tour wirklich empfehlen, weil es einfach wunderschön ist auf dem Highway 1 herumzufahren, Sonnenuntergänge an der Küste zu erleben und ein bisschen abenteuerlich immer woanders zu schlafen. Mir hats die Tage echt Spaß gemacht!
Tja und dann hieß es: Bye Bye California! Und ein letztes Mal: Hello Orlando...

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