Freitag, 14. Dezember 2012

Oh Canada

Back from another wonderful trip! Mit Saskia bin ich für vier Tage zu den Niagara Fällen gefahren. Unser Hostel befand sich auf der kanadischen Seite der Wasserfälle (von wo man übrigens auch einen viel schöneren Blick hat), dh. meinen Pass schmückt jetzt ein kanadischer Stempel. Unser Hostel war wundervollerweise nicht ganz so nah an den Wasserfällen gelegen, sondern eher einen zwanzigminütigen Fußmarsch davon entfernt irgendwo im Nichts, aber davon ließen wir uns nicht abschrecken! Die Niagara Fälle und das passende kanadische Örtchen namens Niagara Falls (wer hätte das gedacht? ;-)) sind schön anzusehen, aber vier Tage muss man nicht unbedingt dort ausharren (besonders in der KÄLTE dort! Wir haben ja hier in Orlando immer noch so 20°C am Tag. Da ist es dann bei normal winterlichen Temperaturen schon arg kalt!). 

Deswegen dachten wir uns: Fahren wir doch einen Tag mal nach Toronto. Hier kommt das Positive an unserem Hostel: Direkt neben dem Busbahnhof gelegen! Ha! In den Bus gestiegen und schon waren wir auch nach zwei Stunden Fahrt da. Toronto würde ich als eine Mischung zwischen europäischer und amerikanischer Großstadt beschreiben. Irgendwie nicht nur Hochhäuser sondern auch einfach ein paar Grünflächen und europäischer Charme. Dort hab ich dann auch den ersten kanadischen Schnee gesehen. Leider hats nicht geschneit - es waren nur vereinzelte Schneehaufen zu finden. Es war so kalt dort, dass der ganze Himmel vernebelt war. Den CN-Tower (Torontos Aussichtsturm) sowie die ganzen Hochhäuser hat man einfach gar nicht bis zum Ende sehen können. Leider hats den Tag öfter mal geregnet, aber wir waren kälte- und regenfest ausgerüstet. Mein persönliches Highlight war ja das Schlittschuhfahren! Wer hätte gedacht, dass ich bei einem Jahr in Florida sagen könnte, auch mal Schlittschuhfahren gegangen zu sein?! Also kann ich auch hier einen Haken hintersetzen: Alljährliches Schlittschuhfahren - Check! Wir konnten am Hafen die Schlittschuhe für den ganzen Tag ausleihen, da wir aber relativ unkonditioniert sind, haben wirs auch nach ca. 20 Minuten wieder sein lassen und die Skates wieder abgegeben. Sollte ja nur fürs Gefühl und für Fotos sein :D Sonst sind wir wirklich viel durch die einzelnen Viertel in Toronto gelaufen, nur geshoppt wurde nicht, denn das fand ich mit Verlaub in Canadian Dollars doch etwas zu teuer!


In Niagara Falls waren wir am nächsten Tag noch sehr leckeres kanadisches Steak essen und sind sonst relativ oft irgendwie im Warmen geblieben, um einen heißen Tee oder Kaffee zu trinken (danke, an eine sehr große amerikanische Kaffeehauskette!!) und die Kälte draußen zu vergessen. Die Niagara Fälle sind schon beeindruckend und wir waren auch sehr nah dran, sodass wir das Wasser von oben runterfließen sehen konnten. Es ist eine Erfahrung wert, aber vier Tage lang muss man in dem Städtchen auch nicht bleiben. So haben wir uns schließlich auch noch in eine Spielhalle getraut und "Laser Tag" gespielt, was einfach mal megalustig ist (Und ich hab nebenbei auch noch gewonnen ;)). Insgesamt wars ein ruhiger, entspannter Urlaub, der noch einmal vor den stressigen Weihnachtstagen, die hier ja nur in Arbeit ausarten werden, nötig war.

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